TANZ ABC | TÄNZE AUS ALLER WELT | AUCH BEI UNS

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Infos zu Tänzen AUS ALLER WELT von A - Z

Hier ist ein Tanz-ABC mit bekannten und wichtigen Tänzen – jeweils mit kurzer Geschichte & Ursprung.

TÄNZE mit A

Argentinischer Tango

Entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Buenos Aires/Montevideo aus Einflüssen europäischer Einwanderer, afrikanischer Rhythmen und lokaler Musik (Milonga). Vom „Hafentanz“ der Arbeiterviertel wurde er später in Europa salonfähig – heute Symbol für Improvisation, Nähe und Musikalität.

Bachata

Kommt aus der Dominikanischen Republik (20. Jh.), ursprünglich eher „Straßen-/Herzschmerzmusik“ der einfachen Leute. Ab den 1990ern/2000ern weltweit populär – heute in Social-Dance-Szenen riesig (modern/sensual/traditional).

Cha-Cha

Entstand in Kuba in den 1950ern aus Mambo-Strukturen und kubanischer Musik. Der Name imitiert das „Cha-Cha“-Geräusch der Schritte. Wurde schnell zum Standard-Lateintanz.

Discofox

Ein europäischer Party-/Gesellschaftstanz, der in den 1970ern durch Disco-Musik und „Fox“-Grundschritte populär wurde. Sehr verbreitet in Deutschland, weil er zu extrem vielen Musikstilen passt und schnell lernbar ist.

East Coast Swing

US-amerikanische Swing-Variante, entwickelt als „einfacherer“ Social Swing aus dem Lindy-Hop-Umfeld (20. Jh.). Oft Einstieg in Swingtänze – fröhlich, rockig, super social.

Foxtrott

Wurde in den USA Anfang des 20. Jahrhunderts populär (oft mit Vaudeville/Show-Einflüssen in Verbindung gebracht). In Ballrooms weiterentwickelt – heute als langsamer/quick Foxtrott bzw. im Standard-Tanzsport bekannt.

Gavotte

Ein historischer Tanz aus Frankreich (Renaissance/Barock), später ein höfischer Tanz. Heute eher in historischen Tanzgruppen präsent, aber wichtig als Teil der Tanzgeschichte Europas.

Hip-Hop (Streetdance)

Entstand in den 1970ern in New York (Bronx) rund um Hip-Hop-Kultur: DJing, MCing, Graffiti, Breaking. „Hip-Hop-Tanz“ ist heute ein Oberbegriff – von Party Steps bis Choreografie-Styles, stark von Musik und Szene geprägt.

Irish Dance

Traditionelle Tänze aus Irland, bekannt für präzise Beinarbeit und eher ruhigen Oberkörper. Weltweite Popularität durch Shows wie Riverdance (1990er), aber kulturell viel älter.

Jive

Gehört zu den Standard-Lateintänzen und wurde aus US-Swingformen (u. a. Jitterbug-Umfeld) in Europa „ballroom-tauglich“ geformt. Schnell, federnd, typisch zu Rock’n’Roll-nahen Rhythmen.

Kizomba

Entstand in Angola (spätes 20. Jh.) aus afrikanischen Rhythmen und Einflüssen wie Semba. Über Portugal und Festivals weltweit verbreitet – bekannt für ruhigen Flow, enge Führung und Musikalität.

Lindy Hop

Geboren in Harlem/New York (späte 1920er/1930er) zur Swing-Ära. Improvisation, Energie, Partner-Connection – einer der einflussreichsten Social Dances des 20. Jahrhunderts.

Langsamer Walzer

Entwickelte sich später als ruhiger, gleitender Ballroom-Stil (v. a. in England) und wurde Standard in Tanzschulen. Der Klassiker für Eleganz, Haltung und harmonische Bewegung.

Mambo

Wurzeln in Kuba (1930er/40er), später stark in New York Latin-Szene weiterentwickelt. Dynamisch, rhythmisch komplex – Mambo war ein Motor für viele spätere Latin-Stile.

Nightclub Two Step

Ein moderner Paartanz-„Allrounder“ aus den USA/Europa (vor allem Social-Dance-Szene), beliebt zu langsamer Pop-Musik. Sehr „smooth“ und einsteigerfreundlich, oft auf Tanzflächen zu sehen, wo es eng ist.

Orientalischer Tanz (Bauchtanz)

Sammelbegriff für Tanztraditionen aus dem Nahen Osten/Nordafrika (verschiedene Regionen, verschiedene Stile). Im 20. Jh. durch Film/Shows international bekannt geworden; kulturell sehr vielfältig.

Paso Doble

Entstand/entwickelte sich in Spanien/Frankreich als Bühnen- und Gesellschaftsform, inspiriert von Stierkampf-Ästhetik. Dramatisch, klar, „matador-haft“ – heute fester Turnier-Lateintanz.

Quickstep

Ein Standardtanz, der in den 1920ern aus schnellen Foxtrott-Formen und Swing-Einflüssen in England/USA salonfähig wurde. Leicht, flott, „schwebend“.

Rumba

Wurzeln in Kuba, mit starken afro-kubanischen Einflüssen. Als Ballroom-Rumba wurde sie später stilisiert (langsamer, „romantischer“) – im Turnierbereich oft „Tanz der Liebe“.

Salsa

Kein einzelner Ursprungspunkt, sondern eine Mischung: kubanische/puertoricanische Rhythmen, später stark in New York (1960er/70er) geprägt und vermarktet. Heute globaler Social Dance mit vielen Stilrichtungen (LA, NY, Cuban, Cali …).

Twist

US-Tanztrend der frühen 1960er, berühmt durch Popkultur und Songs wie „The Twist“. Einfach, ohne Partnerhaltung – ein Symbol der Jugendkultur dieser Zeit.

Urban Dance Choreo

Moderner Sammelbegriff aus Studio-/Choreo-Kultur (stark geprägt durch US-Pop, Hip-Hop, R&B). Weniger „Traditionstanz“, mehr zeitgenössische Bewegungssprache – heute sehr präsent auf Social Media & Bühnen.

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Wiener Walzer

Entstand Ende 18./Anfang 19. Jh. im Raum Wien/Österreich, aus früheren Rundtänzen. War zunächst „skandalös“ wegen der engen Paarhaltung, wurde dann zum Inbegriff von Ballkultur.

Xaxado

Ein brasilianischer Volkstanz (Nordost-Brasilien), bekannt geworden im 20. Jh. im kulturellen Kontext regionaler Traditionen. Nicht so verbreitet wie Salsa/Walzer – aber ein „X-Kandidat“ mit echtem Ursprung.

Yosakoi

Relativ junger japanischer Tanzstil (ab 1950er), der traditionelle Elemente mit moderner Musik und Team-Choreos verbindet. Berühmt durch große Festivals in Japan – sehr energiegeladen.

Zouk

Tanzstil, der v. a. über die Karibik (u. a. französischsprachige Inseln) und später Brasilien (Brazilian Zouk) internationale Social-Dance-Szenen eroberte.

Zumba

Fitness-Tanzkonzept ab den 1990ern (Latein-/Pop-Mix), weltweit als Gruppentraining populär.

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